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In der Kategorie Strasse/Trottoir/Platz gemeldet

08:25, 4. August 2022

Unglaublich… Die strasse und das trottoir wurden neu gebaut, nicht nur hat die Stadt Zürich offensichtlich nichts von Hitzeminderung gehört sondern es wird friedlich weiter asphaltiert als gäbe es keine Klimaerwärmung. Auch wenn Baumgruben ausgespart wurden, war es nicht möglich wenigstens zwischen den Bäumen sickerfähigen Belag an zu bringen? Das selbe Bild beim neuen Eishockeystadion, auf beiden Seiten breiter schwarzen Asphalt soweit das Auge reicht als würde dort eine Autobahn durchführen, die Sonne brennt den ganzen Tag auf den Asphalt!!! Gerne würde ich erfahren weshalb nach wie vor derart schlecht geplant und dann gebaut wird obschon die Stadt sich der Hitzeminderung verschrieben hat!? In theorie klingt alles wunderbar, umgesetzt wird nichts und offensichtlich ist die Veränderung in den Planerbüros nicht angekommen. Schwarzer Asphalt hat ausser auf Strassen nichts zu suchen, es gibt derart viele Alternativen welche weniger Hitze abgeben und erat noch sickerfähig sind. Bürokratie lässt grüssen. Wirklich unglaublich und einfach nur äusserst endtäuschend, von einer rot/grün regierten Stadt erwarte ich mehr Danke

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Antwort

  • 10:27, 8. August 2022

    Massnahmen zur Hitzeminderung haben für die Stadt Zürich ein besonderes Gewicht. An der Vulkanstrasse werden ab Herbst 19 zusätzliche Bäume gepflanzt. Zudem werden Elemente des Schwammstadtprinzips angewendet: So wird das Wasser künftig nicht mehr in die Kanalisation abfliessen, sondern direkt in die Baumgruben. Dort kann es von den Bäumen verdunstet werden und so die Umgebung kühlen. Eine schmale, von der Swiss Life Arena bis zur Herostrasse praktisch durchgehende Asphaltfläche entlang der SBB-Gleise wird durch einen Schotterrasen ersetzt. Weil die Entsiegelung von Flächen aber auch mit Nutzungseinschränkungen verbunden ist – z. B. Einschränkungen der Hindernisfreiheit für geh- oder sehbehinderte Personen, die Entwicklung von Dreck bei Regen oder Staub bei Trockenheit –, können nicht alle Verkehrsflächen entsiegelt werden. Das derzeit beste Bindemittel entstammt der Erdölproduktion und ist schwarz. Der Einsatz von hellem Asphalt ist teuer und der Einsatz von Recyclingmaterialien nicht möglich. Die Praxis zeigt, dass dunkle Beläge durch das UV-Licht aufhellen, während helle Beläge sich wegen dem Schmutz verdunkeln, so dass innert weniger Jahre kaum mehr Unterschiede bestehen.

    Freundliche Grüsse
    Ihre Stadt Zürich